Florian Keller – Lyrische Abstraktion
Zwei Kennzeichen trägt seine Malerei. Zum einen entstehen ausgeprägte Materialbilder (z.B.
Mischtechnik auf Metall), zum anderen offenbart sich eine Lust am Abstrahieren, am
unermüdlichen Uminterpretieren von Formen zu Zeichen und zurück. Im impulsiven Kontakt mit
dem Material greifen beide Charakteristika ineinander und bilden in ihrer Differenz und Addition
eine Formenwelt von eindrucksvoller Prägnanz. Was so spontan und improvisiert unter seinen
Händen entsteht, folgt instinktiv dem Geschenk der Natur. Das drohende Chaos analysiert und
ordnet er im Farbenrausch bis die Farbe über ihm zusammenschlägt.