Einladung

Group Show
Takt Kunstprojektraum
in der Galerie Exhibeo

Die Künstler des Residency-Programms August
zeigen ihre in Berlin entstandenen Arbeiten.


Freitag, 28.08.2009, 19-23 Uhr
Öffnungszeiten: 29./30.8.2009 10-18 Uhr

exhibeo
Veteranenstraße 14
10119 Berlin

Teilnehmende KünstlerInnen:

Andrea Abalia, Spain
Elizabeth Feder, USA
Meitsung Lee, Taiwan
David Eager-Maher, Ireland
Dickson Schneider, USA
Antonio Sobral, Brazil
Natalie Collette Wood, USA
Xiaowei R. Wang, USA


takt artist residency berlin

News Archiv

Takt Kunstprojektraum aktuell

Übersetzungen: B. Haas


Andrea Abalia, Spain

"La cita de las doce" ("Verabredung um Mitternacht"). übertragenes Bild, Öl auf Leinwand. 60 x 40 cm. 2009


Andrea Abalia, Spain

Andrea Abalias Arbeit basiert auf Bildern von beunruhigenden Szenen, überwiegend inspiriert von Romantik, ängstigenden Märchen, ihrem eigenen Leben und ihrer Kindheit und den Theorien der Psyche, insbesondere der Freudschen Traumdeutung, wie sie im Surrealismus zu finden ist. In Collagen und Gemälden erforscht Andrea die Ausdruckskraft und psychologische Bildhaftigkeit der Figuren (fast immer Mädchen) durch Konstruktion einer theatralischen Szenerie. Der Kontext der Figuren sind psychologische Orte mit magischen, surrealen und unheimlichen Atmosphären. Andrea sucht nach zeitgenössischen Entwürfen der weiblichen Gestalt, die sie aus tiefgründigen Emotionen wie Besorgnis oder Angst entwickelt.


Elizabeth Feder, USA


Elizabeth Feder, USA

Elizabeth Feders architektonische Arbeit war eine Diskussion der Überlagerung von Räumen durch die Zeit und den kulturellen Wandel. Ihr Interesse an Berlin gilt der Vielfalt und dem Zusammenprall von Erinnerungen und Neuerungen. Dies ist ein sowohl architektonischer wie emotionaler Prozess.
Ablösung und Abtragung sind Techniken, die sie beim Modellieren und Zeichnen gleichermaßen einsetzt. Dadurch kann ein neuer Raum gefunden werden, eine Verbindung zwischen unverbundenen Konstrukten und eine Spannung zwischen gegensätzlichen Physikalitäten.


Meitsung Lee, Taiwan


Meitsung Lee, Taiwan

Etwas brachte mich dazu, Linien zu ziehen.
Ich war schon immer auf der Suche nach einem Weg, in meine Malerei eine gewisse meditative Qualität zu bringen.
Die Farben reflektieren Stimmungen und Stille, die ich den Betrachtern zu vermitteln wünsche.


David Eager-Maher, Ireland


David Eager-Maher, Ireland

Eager-Maher arbeitet hauptsächlich als Zeichner, und Zeichnungen bilden auch die Grundlage für andere Medien. Seine Arbeitsweise ist stark mit historischen Malstilen verbunden. In diesem Zusammenhang sieht David eine Nowendigkeit der Revolte gegen Heroenmalerei und die Idee des "großen männlichen Malers". Die meisten Arbeiten sind kleine, filigrane, dandyhafte perfekt auf Papier gesetzte Arbeiten, die in ihrer Technik eine Affinität zu Miniaturen des 19. Jahrhundert haben.
Während seines Aufenthalts bei Takt schließt David eine Werkreihe, die in einer Einzelausstellung in der Monstertruck Gallery (Dublin) ab dem 10. September gezeigt wird. Diese Show 'Pinks Queens and Criminal Queers' ('rosa Königinnen und kriminelle Tunten') und fokussiert auf die Absurdität des kolonialen Erbes in Irland, insbesondere die Kartoffel und ihre klischeehaften Bedeutung (1845 - 1849 gab es in Irland eine große Hungersnot Kartoffelmissernten verursacht wurde. Hierbei starben 25% der irischen Bevölkerung.).


Dickson Schneider, USA

The Ecstasy of Mondrian, 80x80 cm, 2007, Öl auf Leinwand


Dickson Schneider, USA

Dickson Schneider arbeitet und unterrichtet in der San Francisco Bay Area. Er arbeitet an einer Serie, die Supermodels in Kunstwerke setzt. Auf diese Weise begegnen sich die Schönheit und Verzerrung der Models und die Schönheit und Verzerrung der Kunst in einem Spannungsfeld kontrastierender Realitäten. Diese Gemälde sind gesellschaftliche Kommentare, eine Überprüfung von Schönheitsidealen und eine Art kognitiver Dissonanz.


Antonio Sobral, Brazil


Antonio Sobral, Brazil

"Die Seen und Flüsse sind aus Lapis Lazuli gemacht, und die Wälder und Berge aus grünem und braunem Jaspis."
N. Wooster


Natalie Collette Wood, USA


Natalie Collette Wood, USA

In einer Zeit der schnell wachsenden Technologie, von Krieg und Naturkatastrophen verwandelt sich unsere Umwelt vor unseren Augen. Erdbeben, Explosionen und Unfälle sind Teil unseres Alltags geworden und stehen metaphorisch für gesellschaftliche Verfehlungen. Meine Aufmerksamkeit gilt dem Moment, in dem alles falsch läuft und die Dinge auseinander fallen. Die Ereignisse, auf die ich mich beziehe, sind Bombenexplosionen, Autounfälle und die Auswirkungen von Naturkatastrophen. Ich nutze diese Momente, in denen Struktur und Chaos miteinander zu tanzen scheinen, als den Ausgangspunkt meiner Arbeit.


Xiaowei R. Wang, USA


Xiaowei R. Wang, USA

1. Evidenz als wissenschaftliche Tatsache oder Reflexion des Dokumentarischen.
2. Museen als Orte, die an der Semantik der Macht teilhaben; Orte des kodierten Imperialismus.
3. Die Beziehung zwischen archäologischen Ausgrabungen und Methoden der Gestalttherapie.




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